Festivalprofil
sehsüchte ist das größte Internationale Studentenfilmfestival Europas.
Am Anfang seiner Geschichte standen die 1972 gegründeten FDJ-Studentenfilmtage der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“. Nach der Wende von der Bildfläche verschwunden, holten die Studierenden des Studiengangs Audiovisuelle Medienwissenschaft der HFF das Festival 1995 wieder auf die Leinwand zurück und tauften es sehsüchte. Seither hat das Festival stetig an Bedeutung als künstlerisches Forum und interkulturelle Plattform in der jungen, internationalen Filmwelt gewonnen.
Im vergangenen Jahr wurde sehsüchte erstmals nur von Studierenden des neuen Masterstudiengangs „Medienwissenschaft: Analyse, Ästhetik, Publikum“ der HFF organisiert. Ein aus über 800 Einreichungen zusammengestelltes Programm von 140 Filmen und die durchweg positive Resonanz von Presse, Gästen und Teilnehmern bestätigten das ebenso anspruchsvolle wie erfolgreiche Konzept.
Unseren Förderern, Partnern und Unterstützern, die zum Teil schon langjährig die Umsetzung des sehsüchte-Festivals begleiten und ermöglichen, sei an dieser Stelle ein ebenso großer wie aufrichtiger Dank ausgesprochen!
2009 wird die Festivaltradition von einem neuen Team voller Begeisterung weiter gelebt mit der Vision, das Festival weiter zu profilieren und zu neuen Erfolgen zu führen.
Geschichte
1972
Als erstmals die Studentenfilmtage als "FDJ-Studententage" in der damaligen DDR stattfanden, war dies kein Festival im eigentlichen Sinne, eher eine wissenschaftliche Leistungsschau.
1977
Erst fünf Jahre später beteiligten sich Filmhochschulen des "befreundeten Auslands".
1985
Mitte der 80er Jahre - die Studentenfilmtage hatten sich bereits zum größten studentischen Filmfest des Ostblocks und zum Geheimtipp für Fans aus aller Welt entwickelt - wurden auch Filme aus dem ehemaligen Westdeutschland gezeigt.
1990
Nach der Wende 1990 fanden die Studentenfilmtage noch zweimal als eigenständige Veranstaltung statt und wurden dann in das neue Potsdamer Filmfest integriert.
1995
Mit neuem Namen "sehsüchte" von Studenten der audiovisuellen Medienwissenschaft (AV-M) an der HFF Potsdam zurück ins Leben gerufen, ging das Festival in eine neue zukunftsweisende Runde.
2002
Die Flamme wird geboren. Seitdem ist das Logo zum unverkennbaren Markenzeichen der sehsüchte geworden.
2004
Die Hochschule wird 50 Jahre. sehsüchte feiert dies mit einer Retrospektive. Außerdem jährt sich sehsüchte als Festival unter diesem Namen zum zehnten Mal.
2005
Erstmals gibt es 2005 den Fokus, der einen regionalen Schwerpunkt setzt und als Spezialprogramm außerhalb des Wettbewerbs läuft. Jährlich wechselnd steht dabei ein Land oder eine Region im Mittelpunkt, deren filmisches Schaffen dem ganz großen Publikum sonst eher verborgen bleibt.
Die Organisation von sehsüchte wird als fester Bestandteil des Studiums von den Studierenden des Masterstudiengangs Medienwissenschaft in Eigenregie getragen. Dabei bietet sehsüchte den Studierenden direkt an der Hochschule die beste Gelegenheit, neben der Theorie eigene Ideen zu verwirklichen.
Und so freut sich das sehsüchte-Team 2009 wieder auf viele internationale Filmtalente und ihre außergewöhnlichen Werke.

